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Weihnachtsoratorium

Johann Sebastian Bach „Wo Himmel und Erde sich berühren“, Kantaten I-III
Sonntag, 17. Dezember 2017, 18.00 Uhr, Christuskirche Koblenz

 

Weihnachtsoratorium

 

Die fünf markanten Paukenschläge und der Eingangschor „Jauchzet, frohlocket“ leiten für viele die persönliche Weihnachtszeit ein, den Weg zu Besinnung und den weihnachtlichen Festtagen. Der kompositorische Beginn, den Carl Friedrich Zelter als Leiter der Berliner Singakademie einmal „Klar, doch unerklärbar“ nannte, eröffnet wohl Bachs populärstes Werk. So atmet die Musik Sinn und die Weihnachtsgeschichte ist sinnlich erfahrbar, wenn der Evangelist anhebt: „Es begab sich aber zu der Zeit…“ Dieser Weg war zur Jahreswende 1734/1735 in Leipzig und der Vorstellung der Kantaten in sechs Gottesdienstes der Thomaskirche und Nicolaikirche noch nicht erkennbar. Die erste Kantate deutet die Gegensätze Niedrigkeit und Majestät aus, Christus als wahrer Gott und wahrer Mensch. Die Musik der Engel in Flöten und Streicher begegnen der pastoralen Oboenmusik der Hirten und verschmelzen in den einleitenden Zusammenklängen der „Sin-fonia“ der zweiten Kantate.


Die Polarität Gott und Mensch findet zur Einheit, wie es das Duett „Herr, Dein Mitleid“ der dritten Kantate offenbart. Die Schlusschoräle sind nicht nur einprägsame Zusammenfassungen und stellvertretend für den Gemeindegesang der Gläubigen. Auch die Arien als komponierte Gebete laden zur Identifikation ein. So ist das Weihnachtsoratorium ein musikalisches Drama des Glaubens um das Jesus-Kind, der eigenen Haltung zum Christuskind und dem Wunsch, „dass ich nimmer vergesse Dein“. Die Aufführung der Kantaten I-III wird gestaltet von zum Teil renommierten Solisten, wie auch dynamischen Nachwuchssängern. Den Sopran gibt die aus Wien stammende Sopranistin der Kölner Musikhochschule Christina Maria Fercher. Der Stimme des Glaubens verleiht die Altistin Beate Koepp Ausdruck. Sie ist solistisch und auch für den WDR-Rundfunkchor tätig. Ebenfalls Alummnus der Hochschule für Musik Köln ist der deutschmexikanische Bariton Rafael Bruck. Nach Meisterkursen bei Brigitte Fassbaender, Marjana Lipovsek und Rudolf Piernay ist er seit 2012 an den Bühnen Krefeld-Mönchengladbach engagiert. Er gestaltet die Trompeten-Arie „Großer Herr und starker König“.
Durch die Weihnachtsgeschichte, wie auch die fließenden Koloraturen der „Frohe Hirten“-Arie führt Sie der Evangelist Lothar Blum.
Uni-Vokalensemble cappella accademia coblenz, Leitung: Christian Jeub


Tickets zu 20,-/12,-/6,-/4,- €.

www.ticket-regional.de/Unimus

 

Weihnachtsoratorium für Kinder

Sonntag, 17. Dezember 2017, 16.00 Uhr, Christuskirche Koblenz

 

Weihnachten wird mit Johann Sebastian Bachs Musik erst festlich und schön. Das moderierte Weihnachtsoratorium führt Kinder behutsam auf die Spuren der Heiligen Drei Könige und Jesu Geburt in Bethlehem. Wie erzählt Bach die Weihnachtsgeschichte, wie komponiert er ein Wiegenlied für den Neugeborenen, oder verleiht dem starken König musikalisch Majestät?

Spielerisch stellen sich auch die Instrumente des Orchesters vor und weisen großen und kleinen Kindern ab 5 Jahre den Weg in Bachs Weihnachtsoratorium. Das circa 50-minütige Chor-Orchesterkonzert moderiert Pastoralreferent Martin Böller.


Familienkarte (bis zu 2 Erwachsene und 3 Kinder: 20,-) Tickets 8,-/4,- €.

www.ticket-regional.de/Unimus



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